Freundschaftsspiel der ersten Herren anlässlich der 100 Jahr Feier

1923 gegründet – In der Gemeinschaft zu Hause

Im Frühjahr des Jahres 1923 kamen einige junge Männer zusammen um einen F

Seit über 100 Jahren schlägt das Herz der Sportfreunde Ippendorf. Doch was macht uns eigentlich aus?

Vereinsleben ist weit mehr als nur Training zweimal die Woche oder der Wettkampf am Wochenende. Es ist das Gefühl, irgendwo dazuzugehören, wo man nicht nur eine Nummer ist, sondern ein wichtiger Teil des Ganzen. Seit unserer Gründung im Jahr 1923 haben wir Kriege, Krisen und unzählige gesellschaftliche Veränderungen überstanden – weil eines immer Bestand hatte: Der Zusammenhalt.

Warum man Teil unserer Familie sein möchte:

  • Tradition, die verpflichtet: Wir sind stolz auf unsere Wurzeln in Ippendorf. Wer bei uns eintritt, wird Teil einer Geschichte, die seit über einem Jahrhundert Generationen verbindet. Hier haben schon die Urgroßeltern gekickt, deren Urenkel heute beim Kinderturnen über die Matten flitzen.

  • Ein zweites Zuhause: Der Verein ist der Ort, an dem Fremde zu Freunden werden. Ob beim gemeinsamen Jubel nach einem Last-Minute-Tor, dem Fachsimpeln im Vereinsheim oder dem gegenseitigen Rückhalt, wenn es mal nicht so läuft – im Verein bist du nie allein.

  • Werte, die zählen: Auf dem Platz und in der Halle lernen wir fürs Leben. Fairplay, Respekt, Disziplin und Teamgeist sind bei uns keine leeren Phrasen, sondern das Fundament unseres Miteinanders.

  • Engagement, das glücklich macht: Etwas bewegen, Verantwortung übernehmen oder einfach nur die Freude der Kinder beim Sport sehen – das Ehrenamt bei uns schenkt oft mehr zurück, als man an Zeit investiert.

Wir bauen die Brücke zwischen Gestern und Morgen

Wir bewahren unsere Tradition nicht wie eine Asche, sondern tragen das Feuer weiter. Bei den Sportfreunden Ippendorf trifft die Erfahrung der Senioren-Gymnastik auf die Energie des Jugendfußballs und die Dynamik unseres neuen Flag-Football-Teams.

Komm zu uns und schreib mit uns am nächsten Kapitel unserer Geschichte. Egal ob aktiv auf dem Platz, unterstützend am Seitenrand oder als helfende Hand im Hintergrund: Wir freuen uns auf dich!

ußballverein zu gründen, den "Spielverein Ippendorf".

An diesem Tag wren mit dabei: Michael Limbach, Karl Türk, Peter Olenhardt, Peter Limbach, Mattias Butscheid, Adam Limmbach, Josef Butscheid, Josef Bennerscheid, Peter Berresheim, Johann Hülsmann, Wilhelm Lenz, Heinrich Ohlenhardt, Heinrich Bauer, Matthias Balthasar, Johann Mörs, Peter Riegel, Wilhelm Schmitz, Adolf Schmitz, Josef Röhrig, Bernhard Berresheim und Christian Landsberg.

Michael Limbach wurde zum ersten Vorsitzenden gewählt. Erste großen Herausfordeung war es, eine geeignete Spielfläche zu finden. Da sich ad allgemeine Verständnis für Fußball damals noch recht überschaubar gestaltete, die Torstangen Sonntags von einer Wiese Wiese zur nächsten getragen werden, weil die Spieler von den Wiesenbesitzern immer wieder vertrieben wurden. Regelmäßig drohte die Anzeige bei der Polizei.

Dessen ungeachtet schafften die jungen Fußballer gleich im ersten Spieljahr den Gruppensieg in der C-Klasse Gruppe 1 und damit den Aufstieg in die B-Klasse.

Nach langen und zähen bürokratischen Auseinandersetzungen bekam der "Spielverein Ippendorf" von der damals noch selbständigen Gemeinde Ippendorf endlich den ersehnten Sportplatz zugesprochen. Das Spielfeld am Gudenauer Weg, unweit des Wasserturms wurde dann vom Verein in Eigenregie angelegt. Die Einweihung des neuen Platzes wurde Juni 1924 mit einem Spiel gegen eine verstärkte Bonner Tura-Reserve eingeweiht. Das Spiel endete 2 : 2. Für Ippendorf spielten: Johan Nuhn - Karl Türk - Peter Berresheim - Matthias Butscheid - Ewald Peters - Heinrich Wißkirchen - Heinrich Bauer - Johann Claassen - Martin Gerke - Wilhelm Lenz - Peter Ohlenhardt und Josef Butscheid.

Auf eigenem Platze konnte sich der Verein der Jugendarbeit widmen und eine Jugendmannschaft bilden. Nunmehr stellte der Verein bereits eine 2. Seniorenmannschaft auf.

Die 1. Mannschaft blieb in der 4-Klasse eine gefürchtete Heimmannschaft. Vereine wie Hertha Bonn, Friesdorf, Duisdorf Bonner Spielverein, Oberkassel konnten selten am Wasserturm einen doppelten Punktgewinn mitnehmen. Die Mannschaft konnte sich in der A-Klasse halten, bis im Jahre 1927/28 der BFV den besten Spieler von Ippendorf Ewald Peters, wegholte.

1929 übernahm Andreas Schiffer den Vereinsvorsitz. Gute sportliche Erfolge gab es noch in den Jahren bis 1931. Sehr litt der Sport durch die allgemeine Arbeitslosigkeit in Deutschland 1932, besonders in den kleinen Vereinen. 1933 ruhte der Spielbetrieb ganz. Doch 1934 versuchten die Brüder Peter und Heinrich Ohlenhardt, die Vereinsarbeit wieder aufzubauen. Nun kam für die jungen Spieler, die einige Jahre zuvor noch in der Jugendmannschaft spielten, die Gelegenheit, sich in der l. Mannschaft zu bewähren. Mit Genehmigung des Verbandes nannte sich der bisherige "Spielverein Ippendorf" nun "Sportfreude Ippendorf".

Der 1. Vorsitzende Peter Ohlenhardt musste auf Anordnung der NSDAP-Ortsgruppe Duisdorf den Vorsitz an den kommissarisch eingesetzten Johann Nuhn abgeben, übernahm aber im Jahre 1935 den Vorsitz wieder. Der Sportplatz am Wasserturm wurde gekündigt, weil dort. Baugelände ausgewiesen wurde. Die Sportfreunde wichen mit ihrem Spielbetrieb auf den Bonner städtischen Sportplatz an der Casselsruhe aus.

In Ippendorf gab es zu dieser Zeit keinen Sportplatz. Endlich konnte der Verein mit Genehmigung der Universität 1954 mit der Schaffung eines Sportplatzes im Katzenloch beginnen. Nach mühevoller Eigenleistung der Spieler war im Oktober 1955 die Einweihung dieses Sportplatzes.

Leider gelang es nicht, auf die Dauer das Hangwasser abzuleiten. So war der schön gelegene Sportplatz bei Regenwetter oft nicht bespielbar und mußte 1960 aufgegeben werden, Für ein Jahr wurde die Benutzung des Sportplatzes an der Casselsruhe von der Stadt genehmigt. 1961 stellte das Institut für Leibesübungen der Bonner Universität einen Platz in der neuen Sportanlage der Uni zur Verfügung. Amtsdirektor Jansen und Gemeindebürgermeister P. Ohlenhardt erwirkten den Vertrag mit der Universität.

Peter Ohlenhardt mußte 1959 den Vorsitz im Verein wegen schwerer Krankheit abgeben. Sein Nachfolger wurde Eduard Mörs bis 1964. Ihm folgte Willi Kerp für ein Jahr, dann 1965 Heinrich Ohlenhardt. Auf seinen Vorschlag wurde 1972 Herbert Kuntze zum 1. Vorsitzenden gewählt. Er leitete den Verein bis 1979. Im Jahre 1964 wurde der neue Sportplatz an der Netzestraße eingeweiht. Seitdem wird er täglich zum Training und an den Wochenenden zu Fußballspielen genutzt.

           Abschrift aus der Festschrift zum 75 Vereinsjubiläum der SFI.